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Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte… oder?

Referenzen wirkungsvoll präsentieren: 7 Tipps für Einrichtungsprofis

„Aber was red ich? Guck dir einfach die Fotos an!“ Kennen Sie diese Situation auch? Ich hab das erst kürzlich wieder erlebt, als ich vom Urlaub schwärmte und versuchte, die malerische Landschaft auf Kreta zu beschreiben. Ich zückte schließlich das Handy und präsentierte stolz meine Schnappschüsse. Die erste Reaktion war ein „Aah!“, als schlagartig klar wurde, was ich meinte. Dann ein bewunderndes „Ooh“, als das Bild seine Wirkung entfaltete. Es stimmt also: Fotos vermitteln komplexe Sachverhalte auf einen Blick und transportieren Emotionen. Deshalb sind sie ideal für alle, die Räume planen und erfolgreiche Projekte für die Akquise nutzen möchten. Doch reicht das aus, um die Aufmerksamkeit potentieller Kunden zu gewinnen? Oder verpufft die Wirkung der Fotos, weil das eigentliche „Aha-Erlebnis“ erst mit der Erklärung kommt? Es müssen ja keine 1.000 Worte sein, aber tolle Fotos und Texte gehen Hand in Hand, wenn Sie Ihre Referenzen wirkungsvoll präsentieren wollen. Die folgenden sieben Tipps sollen eine Anregung sein, wie Ihnen das gelingt.

Abendlied

Über Zuhause, die Dinge darin und wie daraus ein Buch wurde

1981 zogen wir um. Ich erinnere mich an den ersten Morgen im neuen Haus. Unserem Haus. Noch war es kein Zuhause. Mein Zimmer groß wie ein Tanzsaal. Die grün geblümte Tapete, der grüne Wandschrank. Licht schimmerte durch die dunkelgrünen Vorhänge, und ich war allein. Meine Eltern hatten unser Etagenbett geteilt. Meine Schwester Birthe schlief nun nebenan. Rotbrauner Wandschrank. Tapete mit Blumen in Gelb und Orange. Passender Vorhang. Neue braune Teppiche. Seltsam, wie Gegenstände die Erinnerungen an einen Ort formen, ihn mit Gefühlen aufladen und irgendwann zu dem machen, was man Zuhause nennt. Eines Tages würde Birthe versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen und die ganz besonderen Schwingungen unserer Familie in diesem Haus fotografisch festzuhalten. Über Jahre hinweg würde sie unser Leben in Portraits und Stillleben inszenieren, mit kritischem Blick auf die Dinge schauen, die einmal so vertraut waren – und dabei die Demenz meiner Mutter dokumentieren, die eine schleichende Veränderung auslöste. Daraus würde ein Buch entstehen: Abendlied.